Die Glücksformel? Mehr Geld bei gleicher Arbeitszeit

Marius und ich haben ja beide an der Uni Bonn studiert. Forscher dort haben jetzt eine Studie zum Zusammenhang von Zufriedenheit und Gehalt veröffentlicht. Im renommierten „American Economic Journal“ haben Prof. Dr. Christian Bayer und sein Wuppertaler Kollege Prof. Falko Jüssen ihre Studie mit dem Titel “Happiness and the Persistence of Income Shocks” veröffentlicht.

Ein neuer Blick auf eine alte Frage

Untitled design(3)Mit ihrer Forschung haben sie die bisherigen Erkenntnisse auf den Kopf gestellt. Viele alte Studien haben den Zusammenhang von langfristigen Gehaltssteigerungen nicht berücksichtigt, andere hatten den oft zu beobachtenden Anwachs an Arbeitszeit nicht einberechnet. Die neuen Berechnungen zeigen, dass ein permanenter Anstieg des Gehalts glücklicher macht als ein einmaliger großer Anstieg. Das erscheint ja auch logisch: der Effekt der einmaligen Geldspritze ist schnell verpufft, danach habe ich das Gefühl auf der Stelle hängenzubleiben.

Wenn mehr verdienen mehr arbeiten bedeutet

Oft kommt mit steigendem Einkommen und höhererer Verantwortung auch eine höhere Arbeitsbelastung einher. Wir haben schon oft beobachtet, dass zu viel Arbeiten Menschen unglücklich macht. Die Studie von Prof. Bayer macht das nun deutlich: Es scheint enorm wichtig zu sein für die Zufriedenheit von Menschen, nicht ständig mehr arbeiten zu müssen.

Das Fazit: Mehr Verdienen ist wichtig, nicht immer mehr arbeiten zu müssen aber genauso!

Publikation: Christian Bayer, Falko Jüssen (2015): Happiness and the Persistence of Income Shocks. American Economic Journal. DOI: http://dx.doi.org/10.1257/mac.20120163

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